Monatsarchiv April 2018

VonAffordable Volunteer Abroad

Englisch lehren in Rio de Janeiro – Interview mit Ute Heinzel

Ute Heinzel aus Deutschland geht nach Brasilien, sie will Englisch lehren in Rio de Janeiro. Bei einem Besuch in Belo Horizonte lernt sie das Land ihrer Kindheit mit neuen Augen zu sehen, und entschließt sich spontan, ihrem Leben als Marketingfrau im schicken London für ein Jahr den Rücken zu kehren, um den Ärmsten der Armen in den Favelas etwas zu geben, ihnen Englisch beizubringen. Zu Beginn ist ihr Portugiesisch noch holprig und sie muss sich erst noch daran gewöhnen, im Land ihrer Kindheit als “Gringa” angesehen zu werden.

Jeden Morgen muss sie kurz nach sechs aufstehen, um den Bus noch rechtzeitig zu bekommen, der sich dann durch den morgendlichen Stau in der Avenida Brasil bis zum Elendsviertel Batan quält. Doch schnell lernt Ute die Menschen aus der Favela kennen, schließt Freundschaften, bringt ihre Schüler auf Trab. Auch das Leben in dem Hostel, wo sie als Volunteer untergebracht ist, schätzt sie sehr.

Die gemeinsamen Plauderstunden mit den anderen Freiwilligen, Ausflüge und Grillparties, auf die der Koordenator des Projekts Felipe einlädt, machen sie die einfachen Bedingungen im Dorm des Hostels schnell vergessen. Schließlich lebt man Rio de Janeiro mehr draußen. Am Ende, ganz gegen ihre ursprünlichen Vorsätze, trifft sie auf eine Liebe, beginnt auf gemeinsamen Ausflügen, Rio durch die Augen eines Brasilianers zu sehen.

Was hat dich dazu inspiriert, im Ausland zu arbeiten?

Brasilien war das Land meiner Kindheit, als mein Vater mich mit acht Jahren nach Rio gebracht hatte. Es dauerte 26 Jahre, bis ich wieder nach Brasilien zurückkehrte. Im Jahr 2014 ging ich nach Belo Horizonte, aber meine Ansichten über das Leben änderten sich bei diesem Besuch. Ich hatte in Berlin gelebt und lebe jetzt in London, also war ich an den Anblick von Obdachlosen und Armut gewöhnt, so dachte ich zumindest. Drogensüchtige und Obdachlose in Brasilien zu sehen, liess den Anblick der schlafenden Obdachlosen in London beinahe schon harmlos erscheinen. Da fühlte ich, wie sehr ich in meinem Leben Glück gehabt hatte, und das es Zeit war, meiner alten Heimat etwas zurückzugeben, und da beschloss ich, mich freiwillig zu melden.

Warum haben Sie sich für Iko Poran Association entschieden?

Nachdem ich meine Entscheidung getroffen hatte, freiwillig zu arbeiten, recherchierte ich und war überwältigt von den Möglichkeiten und Organisationen. Ich wollte eigentlich Häuser in der Favela bauen helfen, aber die spezielle Organisation, die das Programm angeboten hat, erlaubte den Freiwilligen, nur für die maximale Zeit von vier Wochen zu bleiben. Es war mir klar, dass ich bei meinem Arbeitgeber um ein Jahr unbezahlten Urlaub, also  Sabbatjahr, bitten würde,  und dass ich mindestens drei Monate bleiben möchte, und so suchte ich etwas anderes. Mir fiel ein, dass die Leute bei meiner Arbeit mir immerzu sagten, dass ich sie so gut trainierte, da dachte ich “Warum nicht Englisch unterrichten?”

Was gefiel dir am besten an Rio de Janeiro?

Teaching English in Rio Ute Heinzel

Beim Klettern auf dem Felsen von “Dois Irmãos” in Ipanema

Rio de Janeiro ist eine wunderschöne Stadt, einer der schönsten Orte der Welt. Trotz der Tatsache, dass mehr als sechs Millionen Menschen dort leben, ergibt es sich ganz natürlich, dass du immer wieder die gleichen Leute triffst: an der Bushaltestelle, in den vielen Botecos (Kneipen), und am Strand. Ich liebte die Vielfalt in der Stadt und wie gross das Spektrum war. Ich hatte nie wirklich Angst und fühlte mich in der Zeit ziemlich sicher. Denke einfach daran, dich immer so einfach wie möglich zu kleiden, um unnötige Aufmerksamkeit zu vermeiden. Ich werde wohl immer als Gringa (Ausländerin) angesehen werden, denn meine Haut wird in der Sonne nie dunkel genug und natürlich ist auch mein Portugiesisch noch zu holprig, aber ich habe erlebt, dass wenn du den Eindruck vermittelst, alles unter Kontrolle zu haben,  die Leute cool mit dir sind und dich in Ruhe lassen.

Was hat das Projekt für dich so einzigartig gemacht?

Das Programm an sich ist sicherlich nicht einzigartig, denn das Unterrichten von Englisch für benachteiligte Menschen in Favelas ist etwas, das jede Organisation anbietet. Was es für mich einzigartig machte, war, dass Felipe, der Manager von Iko Poran, sich immer um alles kümmerte:  Von der Abholen der freiwilligen Helfer vom Flughafen, wie er sie zu ihren Einsatzplätzen fuhr, er ging sogar aus mit uns auf ein paar gemeinsame Drinks und organisierte spontane Grillparties, er war immer bereit, sich mit uns zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Seine Lebenserfahrung hatte einen Riesenvorteil, ich sah, wie souverän er mit den Dingen umging und ich fühlte mich während meines dreimonatigen Aufenthalts in Rio in wirklich guten Händen.

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VonAffordable Volunteer Abroad

Rettungsprojekt für Meeresschildkröten an Costa Ricas wunderschönem Strand

Ich hatte eine tolle Zeit als Freiwillige an Costa Ricas wunderschönem Strand. Wo wir nachts Patrouillen machten, um nach Nestern / Schildkröten zu suchen, Wilderer abzuschrecken (die nicht immer schlecht sind) und einfach den Strand zu beobachten. Während des Tages machten wir Wanderungen, um das natürliche Leben der Inseln zu sehen und neue Leute kennenzulernen, den Strand zu säubern, die Brutkästen zu säubern und vorzubereiten und vieles mehr. Ich würde dieses Naturschutzprojekt für Ihr nächstes Volunteer-Projekt definitiv empfehlen. Die Leute waren so gastfreundlich und behandelten uns, als hätten wir unser ganzes Leben dort verbracht. Jeder hatte eine coole Geschichte und einen passenden Spitznamen.  Wie Mechudo und sein giftiger Pfeilfrosch, der hellbblau war wie eine ausgewaschene Jeans. Fotos siehe oben! – Nikita Barnard

Erfahren Sie mehr über das Freiwilligenprojekt an der schönen Küste von Costa Rica

Machen Sie eine besondere Reise nach Costa Rica mit diesem wunderbaren Schildkrötenschutzprojekt in einer paradiesischen karibischen Gemeinde.
Es ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, um sich die spanische Sprache anzueignen, während Sie dabei helfen, bedrohte Meeresschildkrötenarten zu schützen. Sie werden riesige Schildkröten sehen, die am Strand nisten und Baby-Schildkröten, die aus ihren Nestern im Sand in Richtung Ozean kriechen. Mit Ihrer ehrenamtlichen Arbeit helfen Sie auch dabei, die Schildkrötenpopulation sich wieder erholen zu lassen, und  Erfolg dieses Basisprojekts beizutragen.

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VonAffordable Volunteer Abroad

Englischstunden im Amazonasgebiet in Iquitos, Peru – Marco Fiorito

Während des letzten Septembers meldete ich mich für zwei Wochen als Lehrassistent in Padre Cocha, einer kleinen Gemeinde, die 20 Minuten mit dem Boot von Iquitos entfernt in der zentralen Region des peruanischen Amazonasgebietes liegt.

Das Projekt bestand aus einem zweiwöchigen Englischkurs für Ortsansässige jeden Alters und zielte darauf ab, ihre tägliche Kommunikation mit Ausländern zu verbessern, um den Tourismus in der Gemeinde zu fördern.

Marco teaching English in the Peruvian Amazon Region

Marco unterrichtete Englisch um peruanischen Amazonasgebiet

Während dieser Zeit wurden ich von Jorge und Jenny, den Organisatoren dieses Projekts, in ihrem B & B beherbergt, die mich von Anfang an willkommen hiessen und mir jede erdenkliche Unterstützung gaben, die ich brauchte, um mich in der Gegend zu zurechtzufinden.

Marco with his English Students

Marco mit seinen Schülern

Der Unterricht war eine unglaublich lohnende Erfahrung für mich, brachte mich in direkten Kontakt mit den Menschen vor Ort, die wirklich die Zeit und Mühe schätzten, die ich hineingesteckt habe und die wirklich an die Vorteile des Programms geglaubt haben.

Meiner Erfahrung nach waren zwei Wochen genug Zeit, um mein eigenes Alltagsleben hinter mir zu lassen und in diese neue Realität einzutauchen, neue Leute kennenzulernen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von meinem kulturellen Hintergrund einzuschätzen, Freundschaften zu schließen, den Dschungel zu genießen und hoffentlich, mache einen Unterschied für diese Gemeinschaft. Dieser erste Kurs hat in der Tat die Grundlage für ein längerfristiges Projekt geschaffen, das mit neuen Freiwilligen und mit derselben Begeisterung fortgesetzt wird, um die Entwicklung dieses wunderbaren Ortes zu unterstützen.

The pier in Padre Cocha close to Iquitos

The pier in Padre Cocha close to Iquitos

Insgesamt könnte ich mit diesem erschwinglichen und lohnenden Abenteuer nicht zufriedener sein, zumal ich nie zuvor ernsthaft daran gedacht hätte, freiwillig zu arbeiten und diese Art von Erfahrung jedem empfehlen würde. – Marco Fiorito, King’s University, London, UK

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VonAffordable Volunteer Abroad

Zwei Wochen in einer Kindertagesstätte in Phnom Penh in Kambodscha – Albane

Ich verbrachte zwei Wochen (ich weiß definitiv zu kurz) in einer Kindertagesstätte in Phnom Penh in Kambodscha, dank der Volunteer-Organisation Iko Poran. Und es war so eine wundervolle Erfahrung!
Ich passte auf eine Klasse von 7 Kindern (5-6 Jahre alt) von 9:00 Uhr morgens bis 16:00 Uhr auf, von Montag bis Freitag. Manchmal habe ich sie um 8 Uhr morgens in ihren Slums abgeholt. Es war sehr schwer und traurig, zu sehen, wo sie leben und unter so schlechten Bedingungen, aber es war Teil der Erfahrung und ich liebte einfach die freudige Erregung in ihre Gesichtern zu sehen, als der Vereinsbus (wir pflegten sie zu Hause abzuholen) eintraf vor ihrem Wohnort (wir können es nicht “ein Haus” nennen).

Ein Tag im Leben eines Kinderbetreuungs-Freiwilligen in Kambodscha

Wenn sie um 9.00 Uhr in der in der Kindertagesstätte ankommen, singen und beten sie mit einem Kmer-Lehrer. Es war so süß, sie so glücklich zu sehen, dort zu sein und Freude am Singen und Beten zu haben (auch wenn sie schnell begannen, ihre Konzentration zu verlieren, als sie die Freiwilligen neben ihnen sahen und sie ahnten, dass sie danach spielen dürfen).
Danach war es “Duschzeit” für alle Kinder. Also mussten wir sie duschen anhalten, ihre Körper einseifen, Shampoo in ihre Haare reiben, und sie dann mit der “Uniform” der Organisation (zu niedlich) einkleiden.

Dann brachte ich ihnen Englisch bei bis zum Mittagessen (um 11 Uhr). Als Schulmaterial hatte ich eine Tafel, ein paar Bücher und Stifte zur Verfügung, und das war’s auch schon. Ich bedauerte, dass ich keine Schulmaterialen von zuhause für die Klasse mitgebracht hatte, wenn ich sie sah, wie sehr sie froh darüber waren, etwas zu lernen zu dürfen. An manchen Tagen, wenn sie sehr aufgekratzt waren, musste ich nach dem Unterricht und vor dem Mittagessen einige Spiele (oft mit Zeichnen) mit ihnen spielen. Wenn sie aßen, half ich, das Geschirr zu abzuspülen, und elerdigte auch andere kleine Aufgaben, um dem Personal zu helfen.

Spiele und Tanzen mit den Kindern in Kambodscha

Von 12 bis 14 Uhr war es für die Kinder Ruhezeit, so konnten wir unsere Mittagspause einlegen und sogar ein Nickerchen machen. Als sie aufwachten, ließen wir sie noch einmal duschen, bevor wir mit den Nachmittagsspielen begannen. Ich war völlig frei, welche Spiele ich mit ihnen spielen wollte. Tanzen mochten sie ganz besonders gerne (ich lernte sie Macarena tanzen, es war lustig), aber sie waren mit jedem Spiel zufrieden. Manchmal ließ ich sie einige Disney-Videos auf meinem Handy ansehen (wie Frozen oder Mickey) und sie wurden konzentriert und ruhig während eines kurzen Moments, was es mir ermöglichte, mich von der Tanzzeit zu erholen!

Manchmal, und das war erstaunlich, verlangten sie am Nachmittag nach mehr Hausaufgaben. Sie waren so stolz, ihr eigenes kleines Schulheft zu haben, um ihre Übungen zu machen (Buchstaben und Zahlen zu schreiben, sogar einige Wörter)! Sie begnügten sich mit fast nichts, und das war genug, um sie glücklich zu machen.

Am Ende des Tages (16.00 Uhr) brachte der Bus sie nach Hause.
Schließlich waren die Tage sehr kurzweilig und ich merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging.

Eine einmalige Erfahrung mit Kindern

Diese Erfahrung war aus vielen Gründen einmalig!

Erstens, auf Kinder aufzupassen, die wirklich Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Zuneigung brauchen. Sie waren so glücklich zu sehen, dass wir ihnen wirklich Aufmerksamkeit schenkten, wir haben sie in eine gute Richtung gebracht.

Zweitens liebte ich es, ihnen Englisch beizubringen und zu sehen, wie sehr sie sich anstrengten, sich zu verbessern, und dich stolz auf sie zu machen. Ich erinnere mich besonders an einen Jungen, weil er sehr schlau und schnell war, und er war so begeistert beim Lernen.

Dann war das Personal so wundervoll, sie fragten uns immer, ob alles in Ordnung war, und sie waren super mit den Kindern.
Schließlich ist es die Art von Erfahrung, bei der Sie sich wirklich nützlich fühlen und die Ihnen bewusst macht, wie sehr die Kinder Ihre Unterstützung brauchen, auch wenn es manchmal nur darum geht, mit ihnen zu spielen und sie das Leben genießen zu lassen.
Ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen!
Ich empfehle das Programm definitiv, aber ich rate Ihnen, mindestens einen Monat dort zu verbringen, zwei Wochen waren für mich einfach zu kurz.
Ich möchte auch der Organisation danken, die das Programm perfekt organisiert hat und die immer für mich da waren, wenn ich es brauchte.

Ein weiterer Tipp: Bringen Sie Spiele, Bücher, Figuren, Luftballons (alles, was Ihnen einfällt) so viel wie möglich mit. Ich habe eines Tages Playmobils mitgebracht, und sie waren so begeistert!

  • Albane, Frankreich

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VonAffordable Volunteer Abroad

Women Empowerment in Indien – Interview mit Odette Crisp

Odette Crisp, aus Australien, reiste nach Indien und arbeitete als Freiwillige für Frauenförderung – Women Empowerment in Indien mit IKPVA. Ursprünglich wollte Odette nur einen Yogakurs in Indien machen, aber dann entschied sie sich dafür, sich sozial für die Frauen in Jaipur zu engagieren. Statt einem normalen Touristentrip sollte es also auf eine Abenteuerreise gehen, die sie auch tiefer in das Land einführen würde. Vor ihrer Abreise rasierte sie sich die Haare ab, um Geld für die Frauen und die Kinder zu sammeln, die von ihrer Aktion profitieren sollten. Als sie in Indien ankam und die Frauen traf, fand sie ziemlich bald heraus, dass sich die Frauen dort am meisten wünschten, Englisch zu lernen. Odette verliebte sich in Indien und hatte ein einmaliges Erlebnis mit den Frauen in Jaipur.

Interview mit Odette Crisp

Warum hast du dich entschieden nach Jaipur, Indien zu kommen?

Odette Crisp: Ursprünglich wollte ich nach Indien kommen, um einen Yoga-Kurs zu machen, aber dann entschied ich mich, dass wenn ich schon zu einer von Australien so verschiedenen Kultur reisen würde, nicht einfach als typische Touristin aus dem Westen ankommen wollte. Nein, ich wollte mich mit etwas  beschäftigen, das ich zuvor nie wirklich gemacht hatte, etwas Sinnvolles mit meinem Leben anfangen. Den Leuten dort helfen, Teil ihrer Gemeinschaft zu werden, Erfahrungen sammeln mit etwas, was ich noch nie zuvor gemacht hatte, das war mir wichtig.

Odi, du bist schon zwei Wochen hier. Wie würdest du deine Erfahrung hier in Indien beschreiben?

Odi: Zuerst war es ein Kulturschock (lacht), denn ich war nicht wirklich gut vorbereitet auf die Dinge, ich fühlte mich wie ein Neugeborenes, das sich erstmal zurechtfinden muss. Aber dann wurde daraus eine so wertvolle Erfahrung, die mein ganzes Leben veränderte.

Welches Projekt von Iko Poran hast du ausgesucht?

Ich entschied mich für das Empowerment-Projekt für Frauen.

Wie war es?

Einfach super. Die Frauen und Mädchen unterstützten mich bei allem, waren aufmerksam, liebevoll und nett …

Hier sind einige der Frauen … Was hast du ihnen beigebracht?

Zuerst wollte ich ihnen Kunst beibringen, aber sehr schnell fand ich heraus, dass sie einfach darauf brannten, Englisch zu lernen. Ja, so ist das.

Kannst du mir sagen, auf welchem Englischniveau deine Schülerinnen waren, und was du über den Hintergrund der Frauen herausgefunden hast?

Odi: Also, ich denke, das Wichtigste ist, sich zu engagieren und herauszufinden, auf welchen unterschiedlichen Niveaus die Frauen sich befinden, bevor man anfängt, einfach den Unterricht abzuhalten – es gibt einige Frauen, die Analphabeten sind – so musste ich mich dem unterschiedlichen Stand der Kenntnisse und den individuellen Bedürfnissen der Frauen anpassen.

Kannst du für mich deine Erfahrungen in Indien mit drei Begriffen zusammenfassen?

Chaotisch, voller Überraschungen und wunderschön.

– Odette Crisp

Möchtest du dich auch für Women Empowerment – Frauenförderung in Jaipur einsetzen?

Besuchen Sie unsere Seite mit den vollständigen Informationen über Freiwilligenarbeit in Jaipur, Indien und, wenn Sie möchten, können Sie gleich Ihre Anmeldung ausfüllen.

Lesen Sie auch Claire Herberts Bericht, die sich ebenfalls in der Frauenförderung engagiert hatte, und ihnen sogar Näharbeiten beibrachte:

Volunteer in Uganda to help empower our women and girls Women in Africa, Uganda inclusive, are an economically disadvantaged group and rural women in particular are more economically disadvantaged. The lack of economic Volunteers doing crafts in the women empowerment program in Uganda power of the rural communities, especially among women, is a major obstacle to long-term development. Iko Poran Uganda works with local communities to promote gender equality, help women overcome difficult circumstances, and empower them to reach their full potential, through five key programs: Education (literacy) — rights and life skills; Saving and micro-credit through cooperative groups; Income generative skills training — agricultural and non-agricultural products; Women’s health and maternity education; Teaching English language for young women. Please note: volunteers do not need to be qualified or experienced to participate on these projects, however volunteers with special expertise are highly preferred.

Frauen Empowerment in Uganda für Frauen und Mädchen

Arbeiten Sie als Volunteer mit Frauen Empowerment in Uganda zur Stärkung von Frauen und Mädchen in dem afrikanischen Land. Das ...
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VonAffordable Volunteer Abroad

Women Empowerment in Jaipur: Interview mit Claire

Claire kam mit Iko Poran nach Jaipur, um mit einem Women-Empowerment-Projekt zu arbeiten. Sie fühlte, dass sie den Frauen, von denen viele noch Analphabeten sind und fast keine Gelegenheit haben, etwas außerhalb ihres Hauses zu tun, etwas bieten könnte, um ihr Selbstbewusstsein aufzubauen. Als Claire ihre Heimat in den USA verließ, hatte sie etwas Besonderes im Sinn. Sie hatte bereits ein paar Nähmaschinen nach Jaipur geschickt und würde sehen, ob die Frauen Näharbeiten lernen wollten. Während des Projekts zeigte Claire ihnen, wie man Binden herstellt. Aber zu so einem Projekt gehört noch viel mehr. Als Claire bemerkte, dass sie von ihrer Gastfamilie wie ihre eigene Tochter behandelt wurde, fühlte sie sich überglücklich. Wie sie sagt, nannten sie sie ihre “Königin”. Lauschen Sie Claires Interview und lassen Sie sich inspirieren für Ihre eigenen Projekte!

Interview mit Claire Herbert, über die Erfahrungen hier in Jaipur:

Claire, können Sie mir sagen, warum sind Sie nach Indien gekommen?

Claire: Ich bin nach Indien gekommen, weil ich dachte, dass es das Land ist, wo ich am besten etwas von meinen Kenntnissen anbieten könnte. Ich wollte etwas tun für die Gerechtigkeit in Indien, ich war noch nie so weit gereist auch noch nie in Indien. Aber als ich mir das Programm anschaute und die Beschreibung las und auch die Powerpoint-Präsentation zugeschickt bekam, hatte ich einen Überblick darüber, was ich hier sehen sollte. Und mir wurde klar, das war genau das, was ich machen wollte. Wenn ich in einem Waisenhaus geholfen hätte oder etwas anderes gemacht hätte, wäre es niemals so sinnerfüllt gewesen.

Welches Projekt haben Sie ausgewählt und was haben Sie während Ihres Projekts getan?

Mein Projekt war das Women Empowerment Projekt an einer öffentlichen Schule in Jaipur. Dieses Empowerment-Projekt soll Frauen helfen, die nichts haben, Analphabeten sind und keine Möglichkeit haben, außerhalb ihres Hauses etwas zu tun. Wir brachten sie hierher, ich begann ihnen etwas beizubringen, einfach das, was sie gerne wollten. Wir begannen zunächst mit Englisch, aber wir hatten ja schon ein paar Nähmaschinen hier, die ich vorher hierher geschickt hatte. Daher änderten wir unseren Plan und ich begann, statt  zwei Stunden Englisch jeden Tag zu geben, jeweils nur eine Stunde Englisch und und dann eine Stunde Nähen zu geben. Sobald sie Nähen lernten, wollten sie die ganze Zeit einfach nur noch nähen. (lacht) Aber ich behielt immer noch Englisch für nur ein paar von ihnen bei, die das Englische wirklich gebrauchen konnten.

Wie war es mit der Frauengruppe?

Junge Junge, meine Erfahrung mit der Gruppe überstieg bei weitem, was ich hätte erwarten können. Es ist ja nicht einfach so, dass Sie jeden Tag zum Projekt gehen, um dort zu arbeiten. Der Aufenthalt bei meiner Gastfamilie war das Schlüsselerlebnis für mich. Ich hatte das Glück, bei einer Gastfamilie zu wohnen, die mich kurzerhand “adoptierte”, mich zu einem Familienmitglied machte. Sie nannten nich dann sogar die “Königin” (Queen) der Familie.

Meine letzte Frage, Claire, bitte kannst du mir bitte in drei Worten das Indien, das du hier gesehen hast, beschreiben?

Das Indien, das hier ist, oder …

… dass du gesehen hast …

Das ich gesehen habe… Chaos kommt mir in den Sinn, ein Wort.  Aber ich würde sagen, Schönheit, ein anderes, das sind nur zwei Worte, aber das wird der Sache nicht gerecht. Weil Schönheit in jedem Herzen und in jeder Ecke ist, es gibt da einfach viel zu entdecken. Ich denke auch, ich begann die Kultur zu umarmen, und obwohl ich erwartet hatte, dass es so chaotisch sei, fand ich am Ende viel Schönheit. – Claire Herbert

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VonAffordable Volunteer Abroad

Urbanes Umweltschutzprogramm im Tijuca Nationalpark Rio de Janeiro

Bis jetzt hatte ich eine wundervolle Erfahrung als Freiwillige in Rio de Janeiro mit Iko Porans Urban Environmentalism Programm. Ich bin auf halber Strecke meines zweimonatigen Aufenthalt in Rio und ich weiß bereits, dass es für mich eine sehr wertvolle Erfahrung sein wird. Das Projekt besteht aus Arbeiten im Tijuca-Nationalpark und in einem großen Gemeinschaftsgarten in der Favela, wo fast alle in Brasilien heimischen Arten von Gemüse angebaut werden. Die Menschen, mit denen ich in der Gemeinschaft zusammenarbeite, sind alle unglaublich freundlich und herzlich, ganz zu schweigen von der Arbeit, die für sie selbts und die Umwelt eine große Bedeutung hat.

Mit der Gastfamilie wohnte ich in einem schönen Zuhause

Hier in Rio wohnte ich in einem schönen Zuhause bei der Gastfamilie. Das Haus befindet sich in Gehweite von einigen Bars und Restaurants in dem Stadtviertelund hat eine schöne Aussicht, sowie einen sehr komfortablen Wohnraum. Die Familie hat mich willkommen geheißen und kümmerte sich immer, dass ich alles hatte, was ich brauchte, um meine Zeit hier genießen zu können. Sie haben auch zwei entzückende Kinder und zwei Katzen, die auch für mich großartig waren.

Große Auswahl an Freiwilligenprojekten mit Iko Poran

Insgesamt empfehle ich Iko Poran als Volunteer-Outlet. Sie bieten eine breite Palette von Volunteer-Projekten, die einen wichtigen Beitrag lesiten für die lokal Bevölkerung und bei denen man auch einen schönen und komofrtablen Aufenthalt in rio hat. – Elisa

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VonAffordable Volunteer Abroad

Adriana verliebte sich in das Land Brasilien

Adriana kam nach Rio de Janeiro, um als Volunteer Kinder in einer Tagesstätte zu betreuen, und verliebte sich dabei unsterblich in Brasilien. Sie möchte wiederkommen, zu einem Abenteuer in diesem faszinierenden Land und seinen herzlichen Menschen.

Mein Leben zu riskieren und meine Zeit zu investieren, um den Kindern dieser Favela in Rio de Janeiro zu helfen, war zweifellos eine unbeschreibliche Erfahrung, die meine Art, Dinge und das Leben zu sehen, für immer verändert hat. Es macht mich traurig zu denken, dass ich diese Kinder nicht mehr sehen werde, zumindest für eine lange Zeit, aber ich freue über alles, was es mir gebracht hat. Jetzt ist es Zeit, dieses Kapitel in Rio zu schließen, aber es ist noch nicht die Zeit, wegzugehen. Bald werde ich eine neues Kapitel in Brasilien beginnen, voller neuer Erfahrungen, Menschen und Orte, die ich kennenlernen will. Ich habe mich wahnsinnig in dieses Land verliebt.

Möchtest du in Rio de Janeiro ehrenamtlich als Volunteer arbeiten?

Hier finden Sie alle unsere Freiwilligenprojekte in Rio de Janeiro und wie man sich als Volunteer einschreiben kann.

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VonAffordable Volunteer Abroad

Kunsterziehung in Rio: Jissaura engagiert sich für Kunst und Design

Ich hatte eine tolle Erfahrung mit Iko poran in Rio de Janeiro, Brasilien. Obwohl ich mich freiwillig für das Kunst- und Designprogramm gemeldet habe, war ich meistens eher selbst Student, weil die Studenten des Programms in meinem Alter waren und größtenteils schon ihre eigenen künstlerischen Studien verfolgten.

Ich wurde grosser Freundlichkeit aufgenommen und zuvorkommend behandelt

Jissaura volunteering on Arts & Desgin in Rio de Janeiro

Jissaura volunteering on Arts & Desgin in Rio de Janeiro

Trotzdem wurde ich akzeptiert und mit extremer Freundlichkeit behandelt, obwohl es eine Sprachbarriere gab. Bei den Studenten, die mir so viel über brasilianische Kultur, Portugiesisch und Kunst beigebracht haben, habe ich tolle Freunde gefunden (da ich selbst Kunststudent bin). Die anderen Volunteers, die sich im Volunteer-Haus aufhielten, machten andere Programme, für die sie sich freiwillig gemeldet hatten. Ich hatte viel Spaß an meinem Programm hatte und fühlte, dass ich spezielle und hoffentlich lebenslange Verbindungen zu den Schülern geknüpft, zusammenfassend kann ich sagen, es war sehr erfüllend für mich.

Felipe, der Direktor von Iko Poran, und seine Familie waren sehr nett

Jissaura at Cristo Redentor, Rio de Janeiro

Jissaura at Cristo Redentor, Rio de Janeiro

Ich war bei Felipe zuhause (der Direktor von Iko Poran), und er und seine Familie waren sehr nett und kamen immer nachsehen, ob die anderen Freiwilligen und ich mit unserer Programmplatzierung zufrieden waren. Wir waren in der Nähe von Santa Teresa, die einen wunderschönen Blick auf benachbarte Favelas und den Erlöser Christus hatte. Weil die Unterkunft so nah an Favelas ist, ist es nicht der sicherste Ort, aber wenn Sie gesunden Menschenverstand haben und auf den Rat der Supervisors hören, sollten Sie keine Probleme haben. Ich hatte keine Probleme, obwohl ich alleine mit dem öffentlichen Nahrverkehr zu meinem Projekt fahren musste, und auch nachts wieder allein zurückkam.  Denken Sie daran, dass, wenn Sie kommen, es  nicht für einen schönen Urlaub ist, sondern um etwas im Ausland zu helfen. In der Lage zu sein, sich anzupassen und mit dem zu arbeiten, was man bekommt, ist essentiell. Meine einzige Anregung ist, dass ich wünschte, ich hätte mehr Zeit, Portugiesischunterricht zu bekommen, da ich in meinen vier Wochen und nur eine Woche davon bekam. Ansonsten war alles gut für mich und ich konnte noch Portugiesisch bei meinem Programm üben. Insgesamt war es eine äußerst lohnende Erfahrung, die mir geholfen hat, aus meiner Komfortzone herauszukommen und würde es allen anderen sehr ans Herz legen.

Jissaura aus Mexiko studiert an der Parsons Designschule, New York

Hat Sie dieser Bericht über ein Programm mit Kunsterziehung angeregt?

Lesen sie auf unserer Seite mit den Projekten in Brasilien, wie Sie untergebracht sind, welche Voraussetzungen Sie brauchen und wie Sie sich anmelden können. Bis bald vielleicht in Rio de Janeiro!

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VonAffordable Volunteer Abroad

Unterricht in Kathmandu – Großartige Erfahrung!

Ich verbringe einen Monat in einer Schule in Kathmandu, Nepal.
Es ist eine erstaunliche Erfahrung, besonders wenn Sie Ihre Lehrfähigkeiten auf den Prüfstand stellen möchten.
Ich habe gelernt, dass ich nicht nur liebe, was ich tue, sondern auch Selbstvertrauen und gute Erfahrungen erworben habe.
Sie werden auch eine andere Kultur kennenlernen und tolle Menschen treffen! – Antonia Bozzolo, Las Condes

Freiwilliger Unterricht in Kathmandu, Nepal

Dies ist eine großartige Gelegenheit für Freiwillige, die Unterrichtserfahrung sammeln und gleichzeitig die Bildungsbedingungen in ländlichen Gebieten Nepals verbessern möchten.

Mit Deiner Anwesenheit und Zuwendung wirst Du die Herzen der Menschen gewinnen und gleichzeitig ihren Horizont erweitern für die Welt jenseits ihres Bergtals. Denn in diesem entlegenen Winkel haben die Menschen nur selten die Gelegenheit, eine Vorstellung vom Leben außerhalb ihres kleinen Dorfes zu gewinnen. Wenn Du die Schüler zu unterrichtest und die Lehrer mit neuen Methoden zu inspirierst, werden die Menschen Dir dankbar sein. Mit Sicherheit, wirst Du einen bleibenden Eindruck bei den Kindern und Dorfbewohnern hinterlassen. Eine lohnende Arbeit!

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