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VonAffordable Volunteer Abroad

Zwei Wochen in einer Kindertagesstätte in Phnom Penh in Kambodscha – Albane

Ich verbrachte zwei Wochen (ich weiß definitiv zu kurz) in einer Kindertagesstätte in Phnom Penh in Kambodscha, dank der Volunteer-Organisation Iko Poran. Und es war so eine wundervolle Erfahrung!
Ich passte auf eine Klasse von 7 Kindern (5-6 Jahre alt) von 9:00 Uhr morgens bis 16:00 Uhr auf, von Montag bis Freitag. Manchmal habe ich sie um 8 Uhr morgens in ihren Slums abgeholt. Es war sehr schwer und traurig, zu sehen, wo sie leben und unter so schlechten Bedingungen, aber es war Teil der Erfahrung und ich liebte einfach die freudige Erregung in ihre Gesichtern zu sehen, als der Vereinsbus (wir pflegten sie zu Hause abzuholen) eintraf vor ihrem Wohnort (wir können es nicht “ein Haus” nennen).

Ein Tag im Leben eines Kinderbetreuungs-Freiwilligen in Kambodscha

Wenn sie um 9.00 Uhr in der in der Kindertagesstätte ankommen, singen und beten sie mit einem Kmer-Lehrer. Es war so süß, sie so glücklich zu sehen, dort zu sein und Freude am Singen und Beten zu haben (auch wenn sie schnell begannen, ihre Konzentration zu verlieren, als sie die Freiwilligen neben ihnen sahen und sie ahnten, dass sie danach spielen dürfen).
Danach war es “Duschzeit” für alle Kinder. Also mussten wir sie duschen anhalten, ihre Körper einseifen, Shampoo in ihre Haare reiben, und sie dann mit der “Uniform” der Organisation (zu niedlich) einkleiden.

Dann brachte ich ihnen Englisch bei bis zum Mittagessen (um 11 Uhr). Als Schulmaterial hatte ich eine Tafel, ein paar Bücher und Stifte zur Verfügung, und das war’s auch schon. Ich bedauerte, dass ich keine Schulmaterialen von zuhause für die Klasse mitgebracht hatte, wenn ich sie sah, wie sehr sie froh darüber waren, etwas zu lernen zu dürfen. An manchen Tagen, wenn sie sehr aufgekratzt waren, musste ich nach dem Unterricht und vor dem Mittagessen einige Spiele (oft mit Zeichnen) mit ihnen spielen. Wenn sie aßen, half ich, das Geschirr zu abzuspülen, und elerdigte auch andere kleine Aufgaben, um dem Personal zu helfen.

Spiele und Tanzen mit den Kindern in Kambodscha

Von 12 bis 14 Uhr war es für die Kinder Ruhezeit, so konnten wir unsere Mittagspause einlegen und sogar ein Nickerchen machen. Als sie aufwachten, ließen wir sie noch einmal duschen, bevor wir mit den Nachmittagsspielen begannen. Ich war völlig frei, welche Spiele ich mit ihnen spielen wollte. Tanzen mochten sie ganz besonders gerne (ich lernte sie Macarena tanzen, es war lustig), aber sie waren mit jedem Spiel zufrieden. Manchmal ließ ich sie einige Disney-Videos auf meinem Handy ansehen (wie Frozen oder Mickey) und sie wurden konzentriert und ruhig während eines kurzen Moments, was es mir ermöglichte, mich von der Tanzzeit zu erholen!

Manchmal, und das war erstaunlich, verlangten sie am Nachmittag nach mehr Hausaufgaben. Sie waren so stolz, ihr eigenes kleines Schulheft zu haben, um ihre Übungen zu machen (Buchstaben und Zahlen zu schreiben, sogar einige Wörter)! Sie begnügten sich mit fast nichts, und das war genug, um sie glücklich zu machen.

Am Ende des Tages (16.00 Uhr) brachte der Bus sie nach Hause.
Schließlich waren die Tage sehr kurzweilig und ich merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging.

Eine einmalige Erfahrung mit Kindern

Diese Erfahrung war aus vielen Gründen einmalig!

Erstens, auf Kinder aufzupassen, die wirklich Aufmerksamkeit, Freundlichkeit, Zuneigung brauchen. Sie waren so glücklich zu sehen, dass wir ihnen wirklich Aufmerksamkeit schenkten, wir haben sie in eine gute Richtung gebracht.

Zweitens liebte ich es, ihnen Englisch beizubringen und zu sehen, wie sehr sie sich anstrengten, sich zu verbessern, und dich stolz auf sie zu machen. Ich erinnere mich besonders an einen Jungen, weil er sehr schlau und schnell war, und er war so begeistert beim Lernen.

Dann war das Personal so wundervoll, sie fragten uns immer, ob alles in Ordnung war, und sie waren super mit den Kindern.
Schließlich ist es die Art von Erfahrung, bei der Sie sich wirklich nützlich fühlen und die Ihnen bewusst macht, wie sehr die Kinder Ihre Unterstützung brauchen, auch wenn es manchmal nur darum geht, mit ihnen zu spielen und sie das Leben genießen zu lassen.
Ich möchte auf jeden Fall nächstes Jahr wiederkommen!
Ich empfehle das Programm definitiv, aber ich rate Ihnen, mindestens einen Monat dort zu verbringen, zwei Wochen waren für mich einfach zu kurz.
Ich möchte auch der Organisation danken, die das Programm perfekt organisiert hat und die immer für mich da waren, wenn ich es brauchte.

Ein weiterer Tipp: Bringen Sie Spiele, Bücher, Figuren, Luftballons (alles, was Ihnen einfällt) so viel wie möglich mit. Ich habe eines Tages Playmobils mitgebracht, und sie waren so begeistert!

  • Albane, Frankreich

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